Mittwoch, 18. Januar 2012

Nebenkosten sparen – JETZT!

Wohnen wird immer teurer – und neben der Miete sind vor allem die Energiekosten in den vergangenen Jahren explodiert. Egal, ob Gas, Öl, Strom oder Wasser: Alles wird teurer. Hier Tipps für Mieter und Eigentümer, wie sich ganz einfach Energie, Ressourcen und bares Geld sparen lassen.

Heizungsverbrauch senken

Wenn Sie Ihre Heizkosten reduzieren wollen, müssen Sie nicht immer gleich eine neue Heizungsanlage installieren – oder gar frieren. Manchmal reicht es auch schon, kleinere Schwachstellen zu beseitigen, um die Kosten deutlich zu senken. Ein Beispiel: Dichten Sie zugige Stellen in Ihrer Wohnung ab. Um Kältebrücken oder Zugstellen aufzuspüren, gibt es einen einfachen Weg, wenn Sie eine leistungsfähige Dunstabzugshaube mit einer Abluft nach außen besitzen: Stellen Sie die auf die höchste Stufe, und schließen Sie alle Fenster und Türen. Durch die herausströmende Luft entsteht im Haus ein Vakuum, und es strömt Luft von außen nach – vor allem im Winter werden Sie Leckagen durch die kalte Zugluft schnell orten können.

Machen Sie dicht!

Wenn es an den Fenstern zieht, helfen in aller Regel Schaumstoffdichtungsbänder. Diese sind für kleine und mittlere Spalten (3 bis 5 Millimeter) im Baumarkt erhältlich. Je nach Beanspruchung halten sie etwa ein bis zwei Jahre, bis sie wieder erneuert werden müssen. Auch Profildichtungen helfen und sind auch bis 6 Millimeter Breite erhältlich. Zieht es unter der Tür durch, helfen Bürstendichtungen, die sich auch Unebenheiten anpassen. Schrauben oder kleben Sie die Schiene mit den Bürsten einfach in der richtigen Höhe auf das Türblatt – dann hat der Zug keine Chance mehr.

Wanddämmung verbessern – auch als Mieter!

Viel Energie geht über schlecht gedämmte Außenwände verloren. Wenn von außen nicht nachgedämmt werden kann (z. B. wegen des Denkmalschutzes) oder soll (weil der Vermieter z. B. die Kosten nicht übernehmen möchte), besteht die Möglichkeit der Innendämmung. Aber Vorsicht: Oft werden Außenwände mit Wärmebrücken aus Materialien gedämmt, die mehr oder weniger luftundurchlässig sind – dadurch besteht die Gefahr von Schimmelbildung hinter der Dämmung, wenn sich dort Feuchtigkeit ablagert. Am sinnvollsten sind Maßnahmen, die die Feuchtigkeit des Innenraums aufnehmen können, wie etwa Calcium-Silikatplatten.

Heizkörper kontrollieren

Ebenfalls ein Problemfall: Die Dämmung hinter Heizkörpern. Je dünner die Außenwand hinter dem Heizkörper ist, desto mehr Energie geht dort verloren – und desto eher lohnt sich der Wärmeschutz. Baumärkte bieten dünne, flexible Dämmmaterialien an, die sich auch hinter Heizkörper schieben lassen – oft mit Aluminiumkaschierung. Wer mehr Platz hat oder den Heizkörper abbauen kann, sollte Hartschaumplatten einsetzen, die möglichst dick sind. Darüber hinaus gibt es auch Gipskartonverbundplatten mit aufgeklebter Hartschaumplatte. Achten Sie aber darauf, dass zwischen Heizkörper und Dämmschicht ausreichend Platz ist, damit die warme Luft ungehindert aufsteigen kann. Auch hier gilt: Luftdurchlässige Materialien sind immer sinnvoller, um Schimmelprobleme zu vermeiden!

Weniger für Strom ausgeben

Es ist ziemlich simpel, die Ausgaben für Strom im Haushalt zu senken. Möglichkeit 1: Sie suchen sich einen günstigeren Anbieter. Einfach in unseren Stromtarifrechner den Verbrauch der letzten 12 Monate eingeben, Postleitzahl dazu, und schon sehen Sie, wie viel Sie bei den günstigsten Anbietern zahlen müssen. Denken Sie daran, dass nicht nur der Preis pro Kilowattstunde entscheidend ist – auch die jährlichen Grundgebühren müssen berücksichtigt werden. Möglichkeit 2: Verbrauch senken. Sie haben es selbst in der Hand, den Stromverbrauch zu senken. Die Liste möglicher Maßnahmen ist lang: Sie können Glühbirnen gegen Energiesparlampen tauschen, die Stand-by-Geräte abschalten, Spül- und Waschmaschine besser ausnutzen, im Sommer auf den Balkon statt auf den Wäschetrockner setzen oder beim Kochen auf Restwärme setzen oder einen Schnellkochtopf einsetzen.

Wasserverbrauch reduzieren

Auch ohne aufwändige Renovierung lässt sich der Wasserverbrauch im Haushalt oft deutlich verringern. Eine Option: Bauen Sie einen Durchflussreduzierer oder Mengenregler ein. Damit senken Sie die Menge an durchlaufendem Wasser am Waschbecken oder in der Dusche erheblich. Das kleine Gerät wird einfach am Auslass eines Wasserhahns oder vor dem Duschkopf montiert. Die Kosten: Zwischen 4 und 10 Euro, die mögliche Ersparnis: Bis zu 100 Liter Wasser pro Tag in einem 4-Personen-Haushalt, das entspricht im Jahr bis zu 120 Euro Nebenkosten. Strahlregler für Küche und Bad verringern ebenfalls die durchlaufende Menge Wasser an einem Wasserhahn. Als Perlatoren mischen sie dem Wasser Luft bei und sorgen so für einen vollen Wasserstrahl, der aber weniger Wasser benötigt als ohne Luft. Die Kosten: 5 bis 8 Euro, die mögliche Ersparnis beträgt 30 bis 50 Liter Wasser pro Tag in einem 4-Personen-Haushalt. Das entspricht 35 bis 50 Euro im Jahr.
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Neue Technik einsetzen hilft sparen!

Neue Duschköpfe haben heute eine wesentlich geringere Durchflussmenge als noch vor 5 oder 6 Jahren. Solche Sparbrausen lassen nur noch 10 Liter pro Minute durch und verwenden zudem einen kleineren Strahlwinkel, damit nicht zu viel Wasser ungenutzt an Ihnen vorbeiplätschert. Die mögliche Ersparnis bei täglicher Dusche dürfte bis zu 75 Euro im Jahr ausmachen. Auch an der Toilette lässt sich viel Wasser sparen. Spülkastengewichten sei Dank! Sie werden so eingebaut, dass das Wasser nur läuft, solange Sie die Taste auch wirklich drücken. So verbrauchen Sie beim "kleinen Geschäft" gerade einmal 3 Liter Wasser, wo sonst 30 oder 40 Liter durchrauschten. Selbst vorsichtig geschätzt, lassen sich so im Jahr problemlos 20.000 Liter Wasser sparen – und damit 60 Euro auf der Wasserrechnung.

Quelle: http://www.optimal-absichern.de

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