Betriebskosten sparen lohnt sich, denn diese sind oft eine zweite Miete. Tipps, wie Kosten eingespart werden können.
Sowohl Vermieter als auch Mieter
können Betriebskosten sparen. Bestimmte Einsparpotenziale lassen sich
ganz einfach und ohne großen Aufwand umsetzen. Andere sind nur mit
erheblichem Aufwand möglich und sollten dann angegangen werden, wenn
sowieso eine Renovierung des Hauses ansteht.
Betriebskosten sparen: Das können Mieter und Selbstnutzer tun
Wenn es darum geht, die Müllmenge zu reduzieren, Wasser, Heizenergie und Strom einzusparen, ist es gerade in größeren Mietshäusern wichtig, dass alle Mieter an einem Strang ziehen - nur so lässt sich die so genannte zweite Miete reduzieren. Denn oftmals werden diese Posten nicht nach dem Verbrauch des einzelnen Mieters abgerechnet, sondern nach dem im Mietvertrag festgelegten Verteilungsschlüssel - etwa nach Wohnfläche oder Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen. Gut haben es Mieter, wenn für jede Wohnung eigene Zähler existieren und jeder nur seinen tatsächlichen Verbrauch zahlen muss - gängig ist das aber nur für Wasser und Heizkosten, welche aber ohnehin überwiegend nach Verbrauch abgerechnet werden müssen.
Wenn es darum geht, die Müllmenge zu reduzieren, Wasser, Heizenergie und Strom einzusparen, ist es gerade in größeren Mietshäusern wichtig, dass alle Mieter an einem Strang ziehen - nur so lässt sich die so genannte zweite Miete reduzieren. Denn oftmals werden diese Posten nicht nach dem Verbrauch des einzelnen Mieters abgerechnet, sondern nach dem im Mietvertrag festgelegten Verteilungsschlüssel - etwa nach Wohnfläche oder Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen. Gut haben es Mieter, wenn für jede Wohnung eigene Zähler existieren und jeder nur seinen tatsächlichen Verbrauch zahlen muss - gängig ist das aber nur für Wasser und Heizkosten, welche aber ohnehin überwiegend nach Verbrauch abgerechnet werden müssen.
Heizenergie sparen
Niemand will in seiner Wohnung
frieren. Doch gerade in Zimmern, die nicht dauernd genutzt werden, kann
man gut Nebenkosten sparen, da dort die Heizung nicht unbedingt auf
vollen Touren laufen muss. Jedes Grad Temperatur weniger spart etwa
sechs Prozent Kosten ein, weiß die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und
umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE).
Zweite Miete senken: Richtig lüften
Ebenfalls wichtig ist das richtige
Lüften. Die Todsünde: bei laufender Heizung lange Zeit bei gekipptem
Fenster lüften. Der Mieterverein München rät, im Winter mindestens
zweimal täglich etwa fünf bis zehn Minuten Stoß zu lüften. Auch bei
Abwesenheit sollte die Heizung niemals ganz ausgestellt werden. Denn
ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als das Halten einer
abgesenkten Durchschnittstemperatur. In der Summe ist wegen solcher
falsch verstandener Sparsamkeit die zweite Miete sogar höher. Werden
die Räume unterschiedlich stark geheizt, sollten die Innentüren
geschlossen bleiben. Wichtig: Neubauten und viele renovierte Altbauten
dämmen zwar gut, sind aber auch sehr dicht. Es kommt kaum Kälte rein,
allerdings auch kaum Feuchtigkeit raus. Und die entsteht nicht nur beim
Kochen oder Duschen, sondern auch durch pure Anwesenheit von Menschen -
durch Schwitzen. Die Räume sollten deshalb häufiger gelüftet werden,
ansonsten kann sich möglicherweise Schimmelpilz bilden - und das
Betriebskosten sparen geht nach hinten los.
Müllmenge reduzieren
Die Gebühren für Müll werden in
den meisten Gemeinden nach der Menge abgerechnet. Maßgeblich ist dann
das Volumen der Mülltonnen in Litern. Deshalb: Kontrollieren Sie, ob die
Mülltonnen auch tatsächlich voll genutzt werden. Stehen zum Beispiel
mehrere Tonnen im Hof, die vom einen zum anderen Müllabfuhrtermin immer
nur halb voll werden, sollten Sie den Vermieter bitten, die Tonnen auf
das tatsächlich benötigte Volumen zu reduzieren, um Betriebskosten zu
sparen. Auch Mülltrennung kann dazu beitragen, dass weniger Hausmüll
anfällt: So gehören zum Beispiel Altglas und Altpapier in die dafür
vorgesehenen Sammelcontainer.
Wasser einsparen
Wasser, aber auch die Gebühren für
das Abwasser sind in den vergangenen Jahren stetig teurer geworden.
Doch auch hier lässt sich einiges an Nebenkosten sparen. Einige
Beispiele:
- das Warmwasser sprudelt immer erst nach ein paar Litern? Sammeln Sie das kalte Wasser in einem Eimer und verwenden Sie es zum Blumen gießen
- Wasser sparende Armaturen senken den Verbrauch erheblich
- für ein Vollbad benötigen Sie in der Regel viel mehr Wasser als für eine Dusche
- wenn ein Neukauf ansteht: Besonders sparsame Wasch- und Spülmaschinen knausern mit dem Nass
Stromkosten reduzieren
Strom für die Wohnung wird zwar in
der Regel direkt mit dem Versorger und nicht mit dem Vermieter
abgerechnet (Ausnahme: Strom für die Treppenhausbeleuchtung und
Gemeinschaftsräume), Betriebskosten sparen ist auch hier möglich:
- Die neuen Stromversorger liefern oftmals zu günstigeren Konditionen als die alteingesessenen Versorger. Vor einem Wechsel sollte die Tarifstruktur der einzelnen Anbieter verglichen werden.
- Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtausbeute nur einen Bruchteil der Energie die gewöhnliche Glühbirnen verbrauchen.
- Der Standby-Betrieb von Elektrogeräten verschlingt ebenfalls Strom. Fernsehgeräte, Stereoanlagen und Computer gehören deshalb komplett ausgeschaltet, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Viele Geräte lassen sich gar nicht komplett ausschalten, ohne den Netzstecker zu ziehen. Mit einer Steckdosenleiste mit An-/Aus-Schalter werden solche Geräte ausgetrickst.
23-11-2010

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